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FAQ

Die Rücklaufquote (RLQ) hängt von vielen Faktoren ab. Wesentliche sind: Die bisherigen guten oder schlechten Erfahrungen der Mitarbeiter mit Mitarbeiterbefragungen, die Inszenierung (Kommunikation, Convenience, etc.) des Projektes, die vermutete Ausfülldauer des Fragebogens, die Befragungslogistik, die Ergonomie der Befragung, die Glaubwürdigkeit der Anonymität, die Unterstützung durch den Betriebsrat oder die Einbindung der Unternehmensleitung.

EUCUSA berücksichtigt bei Projekten möglichst viele der Erfolgs-Faktoren. Unsere Rücklaufquoten liegen daher meist über 70 Prozent im ersten Jahr. Besonders stolz sind wir darauf, dass es in der Regel gelingt, die Rücklaufquote von Befragung zu Befragung zu steigern. Bei RLQ über 85 Prozent macht es wenig Sinn weiter an einer weiteren Optimierung der Quote zu arbeiten. Wenn in großen Organisationseinheiten oder ganzen Regionen Rücklaufquoten von 100 Prozent erreicht werden, sollte nachgefragt werden, mit welchen Mitteln dies erreicht wurde.

Einerseits wird die Anonymität durch saubere logistische Prozesse garantiert. Die Fragebögen sind pro Abteilung mit dem gleichen Code versehen. Sie können von Mitarbeitern innerhalb einer Abteilung getauscht werden. Bei Online-Befragungen gibt es zwar aufgrund der Email-Adresse eine Verbindung zwischen dem einzelnen Datensatz und der Person, diese wird jedoch sehr frühzeitig im Prozess gelöst. Lediglich die Antworten und Angaben zur Demoskopie (Abteilung, Führungskraft J/N, Zugehörigkeitsdauer, …) werden in unserer Datenbank abgespeichert.

Auswertungen werden nur produziert, wenn mindestens zehn Menschen dem gleichen demoskopischen Kriterium entsprechen. Mit Zustimmung des Betriebsrates kann diese Anzahl in seltenen Fällen (bei kleinen Abteilungen) auf fünf Personen reduziert. Antworten aus kleineren Gruppen, werden der nächst höheren Auswerteeinheit zugerechnet.

Wesentlicher ist, dass der Name EUCUSA für Anonymität bürgt. Bei über 600 durchgeführten Befragungen gibt es keinen einzigen Fall von Anonymitätsverletzung. Alle Kunden von EUCUSA und deren Betriebsräte bestätigen dies gerne. Spätestens bei der Wiederholung der Befragung nach ein bis zwei Jahren haben die Mitarbeiter Vertrauen gefasst. Das ist einer der Gründe, weshalb mit EUCUSA die Rücklaufquoten in der Regel von Befragung zu Befragung steigen.

Die Fragen (= Aspekte) werden gemeinsam mit dem Projektteam aus einer Sammlung von bewährten Aspekten ausgewählt. Dies hat den Vorteil, dass es für die meisten Aspekte viele Vergleichswerte in der Benchmarking-Datenbank gibt. Andererseits ist der Fragebogen für Ihr Unternehmen maßgeschneidert und fragt genau jene Themen ab, die derzeit relevant sind.

Sieben Konvergenzen (sehr wesentliche Aspekte, die Prosperität erklären) werden im EUCUSA-Modell in möglichst gleichbleibender Formulierung in jeder Befragung erhoben, um für diese sieben Themen eine möglichst breite Vergleichsbasis zu haben.

EUCUSA Mitarbeiterbefragungen erklären auf Grund der kundenspezifischen Zusammenstellung der Aspekte wesentliche Konstrukte wie z.B. Engagement, Führungsleistung oder Zufriedenheit in höherem Maße als Standardbefragungen.

EUCUSA zeichnet regelmäßig besonders mitarbeiter- und kundenorientierte Unternehmen mit einem Award aus. Voraussetzung für die Prämierung ist ein überdurchschnittliches Gesamtergebnis bei einer EUCUSA-Befragung sowie die Setzung einer neuen Benchmark in der internationalen Vergleichsdatenbank von EUCUSA. Über die Verleihung der Awards informieren wir danach fachspezifische Medien und erhalten regelmäßig ein positives Echo.

Die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung mit EUCUSA und das Aufsetzen wirksamer Folgeprozesse führen meist zu einer Steigerung des Engagements und der Zufriedenheit der Mitarbeiter um einige Prozent. Durch Skalierungseffekte rechnet sich eine Mitarbeiterbefragung für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern bereits nach wenigen Wochen.

Für kleinere Unternehmen liegen die Kosten für individuelle Befragungen pro Kopf höher und die Amortisationszeit ist entsprechend länger. Deshalb erscheinen maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragungen für kleinere Unternehmen teuer als für Großbetriebe.

Als Partner vor allem großer Unternehmen haben wir uns auf hochwertige, individuelle Mitarbeiterbefragungen mit wirkungsvollen Folgeprozessen spezialisiert.

Für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern rechnen Sie bitte mit einmaligen Konzeptionskosten von rund EUR 20.000,-- und mit variablen Kosten von rund EUR 15,-- pro Mitarbeiter für das komplette Projekt inklusive Auswertungen und Umsetzungsbegleitung. Bei Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeitern sinken die variablen Kosten auf bis zu EUR 7,-- pro Mitarbeiter ab.

Der Nutzen unserer Leistungen liegt in der Steigerung von Mitarbeiterengagement und Kundenloyalität. Nur engagierte Mitarbeiter stellen Ihre Kunden zufrieden. Unsere Kunden attestieren uns die Amortisation der Kosten für die Mitarbeiterbefragung binnen weniger Wochen. Deshalb arbeiten mehr als drei Viertel immer wieder mit uns.

EUCUSA-Mitarbeiterbefragungen beschreiben grundsätzlich im Fragebogen den Sollzustand einer Organisation. Gemessen wird damit die Abweichung von diesem Idealzustand. Je nach Zielsetzung können sehr unterschiedliche Dinge fokussiert werden. Typische Beispiele sind Engagement, Loyalität, Arbeitszufriedenheit, Burnout und Boreout, Wissensmanagement, Gesundheitsprophylaxe, Innovation, Kulturelemente, Durchdringungsgrad von Strategien oder die Attraktivität als Arbeitgeber.

Gemeinsam ist allen Projekten bei EUCUSA, dass sie handlungsanleitende Auswertungen liefern. Es ist nach der Befragung jedenfalls klar, was jetzt zu tun ist, um das Projektziel möglichst effektiv und effizient zu erreichen.

Zu Recht wird in der Literatur und in der Praxis häufig kritisiert, dass die Mitarbeiter keine Konsequenzen aus Mitarbeiterbefragungen erkennen. Dies liegt häufig an schlechter Einbettung des Projektes in die Organisationsentwicklung des Unternehmens. Wir bei EUCUSA achten sehr genau darauf, dass die Mitarbeiterbefragung von Anfang an vom Topmanagement, von den Führungskräften und vom Betriebsrat gewollt und getragen wird.

Die Kenntnis der Erwartungen der obersten Leitung bei der Zieldefinition für das Projekt ist unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeiterbefragung samt Folgeprozess.

Nach der Befragung werden die Ergebnisse im Projektteam analysiert. Daraus entstehen Erkenntnisse, Vorschläge, Projekte und Maßnahmen, die der obersten Führung zur Entscheidung vorgestellt werden. Parallel entwickeln Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam in Ihren Abteilungen konkrete Maßnahmen, die geeignet sind, Mitarbeiterengagement und Zufriedenheit zu steigern. Die Projektziele werden in abwechselnden Top-Down und Buttom-Up-Prozessen erreicht.

Eine Mitarbeiterbefragung ohne Commitment der Führung zum Umsetzungsprozess ist eine Mitarbeiterbelästigung.

Diese Frage hat Fachleute seit dreißig Jahren beschäftigt. State of the art ist heute die Messung der Wichtigkeit von Aspekten mittels eines reduktiven expliziten Ansatzes. Die Mitarbeiter werden eingeladen, zu jedem Aspekt anzukreuzen, ob er für sie zu den Wichtigsten gehört. Maximal ein Viertel der Aspekte sollte dies erfüllen.

Bei der Auswertung wird abgezählt, welcher Aspekt die meisten Wichtigkeitsnennungen erhalten hat. Dieser Aspekt definiert die 100%-Marke der Wichtigkeit. Alle weiteren Aspekte werden absteigend skaliert.

Wichtigkeitsmessungen mit Doppelskalen (Zustimmung 1-6, Wichtigkeit 1-6) führen zu verzerrten Ergebnissen. Die Mitarbeiter können rund ab der zehnten Frage den Unterschied zwischen Zustimmung und Wichtigkeit kaum noch unterscheiden.

Die Ermittlung der Wichtigkeit von Aspekten mittels Regressionsanalysen liefert Näherungswerte, aber keine präzisen Daten.

Im Bereich der Mitarbeiterbefragungen haben sich zwei Skalen etabliert. Die 5er Skala und die 6er Skala. Als wir vor 10 Jahren mit der 6er Skala angetreten sind, wurden wir nicht überall ernst genommen. Heute hat sie sich etabliert, da sie enorme Vorteile bietet.

Durch die fehlende Mitte wird der Ausfüllende daran erinnert, dass es hier um seine Meinung geht. Kann er/sie einen Aspekt nicht beantworten, wird bei der 5er-Skala häufig einfach die Mitte angekreuzt. Bei der 6er Skala wird der Aspekt ausgelassen. Dies erhöht die Ausfüllqualität. Weiterhin ergibt sich durch einen zusätzlichen Skalenpunkt eine höhere Genauigkeit. Gerade exzellente Unternehmen brauchen dies, um eine gute Differenzierung zu behalten.

Auch wenn wir eine klare Präferenz zur 6er Skala haben, können wir bei Bedarf auch 5-teilige Befragungen durchführen. Die glücklicherweise fast nicht mehr anzutreffenden 3er und 4er Skalen lehnen wir entschieden ab. Bei Skalen mit mehr als 6 Unterscheidungen fühlen sich viele Ausfüllende überfordert.

Benchmarking von Ergebnissen aus Mitarbeiterbefragungen ist vordergründig eines der Hauptargumente unserer Kunden, sich für EUCUSA zu entscheiden. Mit unserer Datenbank können wir die Ergebnisse Ihrer Mitarbeiterbefragung mit den Daten aus mehr als 600 Befragungen verglichen. Mehr als acht Millionen Datensätze bilden die Referenzdatenbank von EUCUSA.

In der Praxis zeigt sich, dass nach einer Einordnung der eigenen Ergebnisse in die internationale Ergebnislandschaft der Fokus vor allem auf dem internen Benchmarking liegt. Hier geht es um die Fragen: „Welche Abteilung hat in unserem Unternehmen die besten Werte? Warum ist da so? Was können wir daraus lernen?“

Neben der Messung von Zustimmung und Wichtigkeit zur Errechnung von handlungsanleitenden Portfolios ist die Analyse von Hygienefaktoren und Motivatoren ein wesentlicher Teil von Mitarbeiterbefragungen.

So lange nämlich Hygienefaktoren unbearbeitet bleiben, kann noch so viel Energie in die Verbesserung von Motivatoren investiert werden, ohne dass sich das Engagement der Mitarbeiter verbessert.

Die Identifikation von Hygienefaktoren und Motivatoren wird nach dem EUCUSA-Modell in Extremaportfolios geleistet. Dabei werden die Einschätzungen pro Aspekt zwischen den topmotivierten Mitarbeitern den Einschätzungen der durchschnittlich und denen der nicht motivierten Mitarbeiter gegenübergestellt.

In jeder Mitarbeiterbefragung gibt es Aspekte, die mehr oder weniger von anderen Aspekten beeinflusst werden. Das Mitarbeiterengagement hängt beispielsweise oft mit klaren Zielvereinbarungen und guter Führung ab. Es gibt jedoch innerhalb von Unternehmen relevante Unterschiede im Hinblick darauf, was zu Motivation, Engagement oder Commitment führt.

Treiberanalysen geben Aufschluss darüber, welchen Einfluss die Aspekte untereinander haben. So generieren wir für Sie neben den Daten (Messwerte), Informationen (Häufigkeiten und Verteilungen) und Wissen (Zusammenhänge).
Einfach formuliert: Treiberanalysen sagen Ihnen, an welchen Rädern Sie drehen können um in Ihrem Unternehmen z.B. Engagement, Innovationskraft oder Umsetzungsstärke zu steigern.

Das EUCUSA-Modell basiert auf den Forschungen der Fraunhofer Gesellschaft - Deutschlands größter Gesellschaft für angewandte Forschung. Dabei wurden die Erkenntnisse führender Wissenschafter weltweit zu einem Modell verdichtet. Der rege Austausch mit der Wissenschaft gepaart mit den vielen Praxisprojekten gewährleistet heute die permanente Weiterentwicklung des Systems.

EUCUSA ist das einzige Beratungsunternehmen mit Expertenstatus für Mitarbeiterbefragungen bei der AFQM und der EFQM.

Mit Reliabilität wird die formale Genauigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen beschrieben. Wissenschaftliche Ergebnisse werden als reliabel bezeichnet wenn sie frei von Zufallsfehlern sind. Bei einer Wiederholung der Messung unter gleichen Rahmenbedingungen würde sich also das gleiche Messergebnis einstellen.

Neben der Reliabilität ist die Validität ein weiteres wesentliches Gütekriterium für empirische Untersuchungen. Mit der Validität wird die Güte der Operationalisierung beschrieben. Messen wir mit einer Mitarbeiterbefragung wirklich das Engagement der Mitarbeiterschaft oder einfach nur die Güte der Kantine?