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Führung

Führung ist die bewusste und zielbezogene Einflussnahme auf Menschen (von Rosenstiel, 2009). Die Ziele der Einflussnahme folgen in der Regel aus den Zwecken der Organisation, in der geführt wird.

Die Funktion der Führung wird von Mitgliedern der Gruppe als soziale Rolle in unterschiedlichem Umfang und Intensität wahrgenommen. Diese Mitglieder (Führungskräfte) müssen über bestimmte, organisationsspezifische Führungskompetenzen verfügen.

Der Begriff Führungskompetenz bezeichnet die Fähigkeit leitender Personen in einer Organisation, Führungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen. Den Erfolg kann man an der Erfüllung der Erwartungen der Stakeholder wie zum Beispiel Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner, Kapitalgeber und Öffentlichkeit messen. Führungsaufgaben sind ein Teilbereich der Managementaufgaben (neben Planung, Organisation und Kontrolle). Darüber hinaus erfordert Führung Sozialkompetenz und ethische Einstellung.

Geführt wird direkt oder indirekt. Direkt beispielsweise durch Erfüllung der Vorbildfunktion, das Setzen oder Vereinbaren von Zielen, die Entwicklung von Fähigkeiten oder die Erfolgskontrolle von Leistungen. Die indirekte Führung erfolgt in der Regel über Anreiz-, Planungs- oder Kennzahlensysteme und über kulturelle Normen, Werte und Standards.

Eine der wichtigsten Komponenten zur Weiterentwicklung von Führungskompetenz ist die Selbstreflexion. Mit 90-Grad bis 360-Grad-Feedbacks, aber auch mit Mitarbeiterbefragungen erhält die Führungskraft ein gutes Bild davon, wie Führung von der Umwelt wahrgenommen wird. Stärken können ausgebaut, an Potenzialen kann gearbeitet werden.

EUCUSA unterstützt Organisationen, die besonderes Augenmerk auf Führungskultur legen. Führungskräfte erleben einen Prozess, der Sicherheit im Alltag für zukünftige Herausforderungen gibt. Mit speziellem Know-how wird Führungsstärke sichtbar gemacht und wertschätzend und professionell entwickelt.