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Motivation und Engagement

Die Mitarbeitermotivation wird häufig als eines der Schlüsselkriterien für wirtschaftlichen Erfolg genannt. Mangelnde Motivation kann hingegen eine wesentliche Ursache sein, wenn Unternehmen scheitern.

Die Frage, wie man Mitarbeiter motivieren kann, ist eines der zentralen Themen der Managementliteratur. In Zeiten einer Wirtschafts- oder Finanzkrise ist es noch wichtiger als sonst, motivierte Mitarbeiter an Bord zu haben. EUCUSA bietet pragmatische Ansätze für die Messung und Verbesserung von Mitarbeiterengagement – und damit einhergehend zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation und Produktivität.
 

Ein besseres Motivationsmodell: Engagement
„Motivierte Mitarbeiter bleiben für das (im Unternehmen), was sie selbst einbringen, unmotivierte Mitarbeiter bleiben für das, was sie für sich selbst herausholen können.”

Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Zufriedenheit allein noch kein Garant für hohe Motivation und Produktivität ist. Und in der Tat ist ein zufriedener Mitarbeiter, der keine Leistung erbringt, genauso wenig wertvoll für ein Unternehmen wie ein unzufriedener High-Performer, der möglicherweise kurz vor einem Burnout steht. Engagement schlägt unter Performance-Betrachtung also Zufriedenheit.

Was allerdings genau unter „Engagement“ (oder „Dedication“) zu verstehen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Einige Führungskräfte setzen Engagement mit bestimmten Indikatoren für Mitarbeiterzufriedenheit gleich. Diese Sichtweise führt zu eher kurzfristig angelegten Motivationsversuchen in Form von finanziellen Anreizen oder Boni, um Phasen außergewöhnlicher Arbeitsbelastung zu meistern. Für andere wiederum stellt Engagement ein emotionales Commitment zum Unternehmen dar, das nur schwer fassbar und noch schwerer zu messen ist.

Engagement äußert sich in zwei Richtungen: Zum einen wirkt es auf das Unternehmen (in Form des Beitrages, den jemand zum Erfolg eines Unternehmens leistet), und zum anderen auf das Individuum selbst (in Form der Zufriedenheit des Individuums mit der eigenen Rolle im Unternehmen). Diese beiden Faktoren können auch als Beitrag des Stelleninhabers zum Unternehmenserfolg und als Zufriedenheit des Stelleninhabers mit der eigenen Stelle / Funktion bezeichnet werden.
 

Komponenten des Mitarbeiterengagements
EUCUSA orientiert sich am Say-Stay-Strive-Modell zur Messung von Mitarbeiterengagement nach K. Pritchard. Dabei wird gemessen, inwieweit jemand Positives über das Unternehmen erzählt (Weiterempfehlung), inwieweit jemand noch lange für ein Unternehmen tätig sein und nicht den Arbeitgeber wechseln möchte (Loyalität) und inwieweit jemand bereit ist, besonderen Einsatz für ein Unternehmen zu leisten (Commitment). Mehr dazu unter EUCUSA Methode.
 

Die motivierende Kraft der Umsetzung
Mitarbeiter setzen sich mit mehr Engagement ein, wenn sie das Gefühl haben, dass man ihnen zuhört und ihre Anregungen ernst genommen und in die Tat umgesetzt werden. Deshalb sollten die Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen in Form handlungsanleitender Berichte aufbereitet sein, mit deren Hilfe sich Maßnahmen auf allen Hierarchieebenen einer Organisation ableiten lassen.

Befragungen sind hingegen kontraproduktiv, wenn Verspechen nicht eingehalten werden oder gar nichts passiert, obwohl die Ergebnisse einer Befragung Schwachstellen aufzeigen. Denn mit der Befragung entsteht implizit auch die Erwartungshaltung, dass  im Nachgang konkrete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.

Mit den EUCUSA-Befragungen schaffen Sie das bestmögliche Klima, um wirkungsvolle Veränderungen zu initiieren. Die EUCUSA Ergebnisberichte sind so aufbereitet, dass Stärken und Schwachstellen sofort sichtbar werden und alle Beteiligten motiviert werden, notwendige Veränderungen schnell und effektiv in die Wege zu leiten.